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Gesunde Ernährung für Hunde

Gesunde Ernährung für Hunde

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist ein wichtiger Faktor für ein langes und glückliches Leben Ihres Hundes. Die richtige Ernährung kann nicht nur dabei helfen, körperliche Gesundheitsprobleme zu vermeiden, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden Ihres Vierbeiners verbessern.

In diesem Leitfaden werden wir detailliert besprechen, was Sie bei der Auswahl der richtigen Ernährung für Ihren Hund beachten sollten und welche Nährstoffe für eine optimale Gesundheit unerlässlich sind.

Wie viel sollte ein Hund pro Tag essen?

Die Menge an Futter, die Ihr Hund benötigt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Größe, Gewicht, Alter und Aktivitätslevel. Ein guter Anhaltspunkt ist jedoch, dass ein erwachsener Hund täglich etwa 2% bis 3% seines Körpergewichts an Futter benötigt. Ein 50-Pfund-Hund benötigt also zwischen 1 und 1,5 Pfund Futter pro Tag. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jeder Hund einzigartig ist und dass es wichtig ist, sicherzustellen, dass er genau die Menge an Nährstoffen erhält, die er benötigt.

Was sollte in einer gesunden Hundeernährung enthalten sein?

Eine gesunde Hundeernährung sollte aus einer Kombination aus Protein, Kohlenhydraten, Fett, Vitaminen und Mineralstoffen bestehen. Hier ist eine Übersicht über die wichtigsten Nährstoffe, die in einer gesunden Hundeernährung enthalten sein sollten:

  • Protein: Protein ist ein wichtiger Baustein für Muskeln, Haut und Haare. Es sollte der Hauptbestandteil in einer Hundeernährung sein.

  • Kohlenhydrate: Kohlenhydrate liefern Energie und sind wichtig für die Gesundheit des Verdauungssystems.

  • Fett: Fett ist eine wichtige Quelle für Energie und hilft bei der Absorption von Vitaminen. Es ist jedoch wichtig, dass es in Maßen verzehrt wird, um Übergewicht und gesundheitliche Probleme zu vermeiden.

  • Vitamine: Vitamine wie Vitamin A, C und E sind wichtig für das Immunsystem und die Gesundheit der Augen, Haut und Gelenke.

  • Mineralstoffe: Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor und Zink sind für die Gesundheit von Knochen, Zähnen und anderen Körperteilen unerlässlich.

Wie wählt man das richtige Futter für den Hund aus?

Bei der Wahl des richtigen Futters für Ihren Hund gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten:

  • Alter: Welpen und junge Hunde haben unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse als erwachsene oder ältere Hunde.

  • Größe und Gewicht: Größere Hunde benötigen oft mehr Futter als kleinere Hunde.

  • Aktivitätslevel: Ein aktiver Hund benötigt möglicherweise mehr Futter als ein weniger aktiver Hund.

  • Gesundheitliche Probleme: Wenn Ihr Hund gesundheitliche Probleme hat, sollte er möglicherweise eine speziell zusammengestellte Ernährung erhalten.

Wenn Sie sich unsicher sind, welches Futter das richtige für Ihren Hund ist, empfehlen wir Ihnen, einen Tierarzt zu konsultieren.

Es gibt eine Vielzahl von Optionen, wenn es darum geht, gesundes Essen für Hunde zu wählen.

Eine Möglichkeit ist das Füttern von rohem Fleisch und Gemüse. Meine Hunde kann ich nicht roh füttern, da ihnen das nicht bekommt. Eine andere Option ist das Füttern von hochwertigen, kommerziellen Hundefutter. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht alle kommerziellen Futtermittel gleich sind.

Es ist ratsam, Futtermittel mit dem Bedarf Ihres Hundes angepassten Proteingehalt und wenig Füllstoffen wie Mais und Weizen sowie ohne Zucker zu wählen. Ein hochwertiges Dosenfutter mit hohem Fleischanteil kann man, und sollte man unter Umständen, auch wunderbar mit Nahrungsergänzung "aufpeppen". Dosenfutter enthält oft nur die Mindestmenge an vorgeschriebenen Inhaltsstoffen, nicht aber die optimale Menge, die Ihr Hund braucht.

Von der puren Trockenfutterfütterung bin ich schon lange weg, weil mich auch hier das Angebot an verschiedensten Kombinationen und Herstellern überfordert und meine Hunde super sensibel auf Trockenfutter reagieren. Ich habe nach langem Ausprobieren ein Trockenfutter gefunden, das sowohl meinem Ari als auch meinem Sammy gut bekommt (protein- und fettreduziert) und das bei uns als Zwischenmahlzeit gerne genommen wird. 

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Wahl gesunder Hundenahrung ist die Vermeidung von Giftstoffen und Chemikalien. Leider enthalten viele billige Hundefutter giftige Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Geschmacksverstärker. Diese Zusatzstoffe können zu gesundheitlichen Problemen führen, wie z.B. allergischen Reaktionen, Verdauungsproblemen und sogar Krebs. Um sicherzustellen, dass Ihr Hund das bestmögliche Essen bekommt, sollten Sie die Inhaltsstoffe auf der Verpackung sorgfältig lesen und mit Ihrem Tierarzt besprechen. 

Wenn Sie selbst gesundes Hundefutter kochen möchten, sollten Sie folgende Faktoren beachten:

  1. Nährstoffbedarf: Hunde benötigen eine ausgewogene Ernährung mit den notwendigen Nährstoffen, einschließlich Proteinen, Kohlenhydraten, Fett, Vitaminen und Mineralien. Konsultieren Sie Ihren Tierarzt, um sicherzustellen, dass das Essen den Bedarf Ihres Hundes erfüllt.

  2. Zutaten: Verwenden Sie frische, hochwertige Zutaten, wie mageres Fleisch, Gemüse und gekochten Reis, Kartoffeln oder Dinkelnudeln. 

  3. Verhältnis von Nährstoffen: Stellen Sie sicher, dass das Verhältnis von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten dem Bedarf Ihres Hundes angepasst ist. Ein älterer Hund braucht z.B. nicht mehr so viel Proteine, wie ein junger, im Wachstum befindlicher Hund. Mein Sammy braucht z.B. fettreduziertes Futter wegen seiner empfindlichen Bauchspeicheldrüse, Ari und Pinsel aufgrund ihres Alters proteinreduziert. Ein zu hoher Proteingehalt kann zu Nierenproblemen führen und ist im Grunde Ursache Nr. 1 für Nierenerkrankungen bei Senioren.  

  4. Portionsgröße: Die Portionsgröße hängt von Größe, Alter, Aktivitätslevel und Gesundheitszustand Ihres Hundes ab. Konsultieren Sie Ihren Tierarzt, um die richtige Menge an Nahrung für Ihren Hund zu bestimmen.

  5. Verarbeitung: Kochen Sie das Essen gründlich, um sicherzustellen, dass es hygienisch und sicher für Ihren Hund ist. 

Indem Sie diese Faktoren berücksichtigen, können Sie sicherstellen, dass das selbst zubereitete Hundefutter gesund und nahrhaft ist. Konsultieren Sie immer Ihren Tierarzt, bevor Sie Änderungen an der Ernährung Ihres Hundes vornehmen.

Hier ein Rezept, das ich meinen Hunden koche.

Dabei ist der Protein- und Fettgehalt auf den Bedarf meiner Hunde angepasst. Die Menge des Rezepts ist eine Mahlzeit/Hund.

Hühnerfleisch mit Gemüse und Reis:

  • 125g Hühnerbrust, gekocht und zerkleinert
  • 50g Gemüse (z.B. Karotten, Brokkoli, Pastinake, Kürbis, Steckrübe - sehr gar gekocht und püriert)
  • 1/2  Esslöffel Leinöl
  • 75g Reis
  • 3/4 Esslöffel körniger Frischkäse
  • 1/2 Teelöffel selbstgemachte Kräutermischung
  • 1/2 Teelöffel Bierhefeflocken
  • 1 Messlöffel Micromineralpulver
  • 1 Messerspitze Hagebuttenpulver
  • 1 Messerspitze Spirulina Pulver
  • 1 Teelöffel Haferkleie oder geschroteter Leinsamen als Ballaststoffe
  • gelegentlich sonstige Nahrungsergänzungsmittel wie Moorpulver

Ich füttere meinen Hunden eher eine "Suppe", deshalb verwende ich das Wasser, in dem ich die Hühnerbrust gekocht habe gleich mit. So stelle ich auch sicher, dass mein Sammy genug Flüssigkeit zu sich nimmt, da er eher wenig trinkt. Außerdem sind Suppen für Hunde besser zu verdauen. In das Kochwasser lege ich auch gerne einen Beutel Fencheltee oder gebe ihm Petersilie hinzu. So wird das alles eine schmackhafte Angelegenheit.

Das Rezept ist variierbar, je nachdem, was ihr Hund gerne frisst. Ich gebe hin und wieder auch Hühnerleber mit ins Futter, ersetze den Reis durch Kartoffeln (dann ca. 300g pro Hund) oder Dinkelnudeln.

Als Proteinquelle eignet sich auch Weißfisch (Lachs ist zu fettig für meine Hunde) oder mageres Rindfleisch. Es sollte jedenfalls hochwertiges und gut verdauliches Eiweiß sein.

Übrigens lieben meine Hunde hin und wieder rohen grünen Pansen, der auch ab und zu mal auf der Speisekarte steht. Auch für Schweinefleisch sind sie immer zu haben. Dieses sollte aber auf jeden Fall gut durchgekocht sein. Schweinefleisch liefert hochwertige und wichtige Aminosäuren. 

Fazit

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist ein wichtiger Faktor für das Wohlbefinden Ihres Hundes. Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund ausreichend Protein, Kohlenhydrate, Fett, Vitaminen und Mineralstoffe erhält. Wählen Sie das richtige Futter basierend auf Alter, Größe, Gewicht und Aktivitätslevel Ihres Hundes aus. Wenn Sie sich unsicher sind, konsultieren Sie einen Tierarzt.

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